Wildkamera Zubehör

Passend zu Deiner Wildkamera gibt es auch Erweiterungen, welche den Spaß am Aufnehmen deutlich steigern und Dir viele neue Möglichkeiten eröffnen können. Du kannst Dir das ähnlich wie bei einer GoPro vorstellen. Speziell GoPros sind dafür bekannt, unzählige verschiedene Varianten von Erweiterungen für die Kameras zu besitzen. Dem Besitzer wird somit die Möglichkeit geschaffen, mehr aus seiner Kamera herauszuholen. Natürlich ist es ohne jeglichen Schnick-Schnack auch möglich, gute und brauchbare Aufnahmen zu machen. Nur jedoch nicht in der Vielfalt als wenn Du beispielsweise ein Gehäuse besitzt, mit dem es Dir ermöglicht wird, auch unter Wasser zu filmen.
Wir denken, Du hast verstanden, worauf wir hinauswollen. Nun gibt es auch für deine Wildkamera Erweiterungen, die wir Dir im Folgenden näherbringen möchten.

Stromversorgung

Du benutzt Deine Kamera sehr häufig und überschreitest das Maß der normalen Nutzung? Die Batterien können dann noch so gut sein, früher oder später, in dem Fall wohl eher früher, werden sie den Geist aufgeben und Du musst sie wechseln. Kommt das zu oft vor, nervt das schnell.
Die Lösung: ein Netzteil für Deine Wildkamera.
Dieses ermöglicht es Dir, dauerhafte Stromversorgung für die Kamera zur Verfügung zu stellen. Damit wäre das Problem mit den Batterien gelöst. Wenn deine Kamera nun jedoch nicht am Haus oder unter einer Überdachung angebracht ist, solltest Dich möglicherweise für das wasserfeste Netzteil entscheiden. Mit Hilfe dessen erreichst Du völlige Flexibilität, um die Wildkamera anzubringen. Vorausgesetzt, ein Stromanschluss ist in der Nähe vorhanden.
Halterungen zum Befestigen
Einmal einen Standort gefunden, der ideal für die beabsichtigen Aufnahmen geeignet ist, stellt sich meist die Frage: „ Wie kann die Wildkamera hier jetzt passend und zielführend angebracht werden?“
Oftmals reicht das mitgelieferte Band zum Umschlingen von Bäumen oder anderen Gegenständen.
Ist dies nicht der Fall, hilft möglicherweise eine der beiden folgenden Halterungen.

Spanngurthalterung

Ähnlich wie der bereits enthaltene Gurt, ist diese Halterung mit einem Spanner und einem Spanngurt ausgestattet. Dies erlaubt es Dir, Deine Wildkamera auch an etwas unförmigeren Objekten anzubringen. Gerade an unzugänglichen Orten kann dies von großem Vorteil sein

Multiklemme

Damit kannst Du deine Kamera äußerst variabel anbringen. Sie hat ein Kugelkopf und ist somit unkompliziert verstellbar. Besonders an Orten, wo Du nur eine Stange oder einen schmalen Gegenstand zum Befestigen zur Verfügung hast, ist die Multiklemme gut geeignet.

Diebstahlsicherung

Getreu dem Motto „Doppelt hält besser“, kannst Du zusätzlich zu Deiner Kamera ein Gehäuse aus Metall erwerben. Dieses gibt Deiner Wildkamera mehr Schutz vor äußeren Einflüssen, ob das durch die Natur und ihrem Wildlife ist oder etwa durch Einbrecher, die um ihre Anonymität fürchten. Ganz egal, mit dem Metallgehäuse ist Deine Wildkamera maximal geschützt. Nun ja, zumindest fast. Denn zusätzlich zum Gehäuse benötigst Du auch ein Vorhängeschloss zum Verschließen des Schutzmantels. Damit wäre dann die „ Diebstahlsicherung“ komplett und Deine Wildkamera fühlt sich in sicheren Händen.

Wildkamera Tipps zum Recht

Ob ein Foto geschossen werden darf oder nicht, ist nicht immer einfach zu erkennen. Gleiches trifft auf die Verarbeitung zu, auch hier muss man ggf. alle Aspekte für eine klare Antwort beachten. Um nun zu wissen, wo Du Deine Kamera getrost anbringen darfst, ohne Dich mit rechtlichen Instanzen herumschlagen zu müssen, gibt es eine Grundregeln, die jeder kennen sollte.

Grundsätzlich gilt, öffentliches Gelände ist tabu. Privates Gelände ist erlaubt, jedoch nicht unter allen Umständen. Da zweitens auch gilt, jeder hat das Recht auf Persönlichkeitsschutz nach Art. 2 Abs. 1 GG. Demnach ist es Dir streng genommen auch auf Deinem eigenen Grundstück nicht gestattet, jeden zu fotografieren. Du solltest jeder potentiellen Person, die durch die Wildkamera eingefangen wird, in Kenntnis setzen, dass eine Kamera auf Deinem Grundstück angebracht ist. Zusätzlich muss auch ein Einverständnis der jeweiligen Person gegeben werden, um die Aufnahmen behalten zu können. Gleiches betrifft die die Weiterverarbeitung der Bilder. Ob via Social Media oder lediglich an andere Dritte, der betroffene muss damit einverstanden sein.

Auch in Wäldern dürfen Wildkameras nicht wahllos eingesetzt werden, da der Wald trotz eines möglichen privaten Besitzes, als öffentlich angesehen wird. Dies erfolgt auf Grundlage dessen, dass damit gerechnet werden kann, einen vom Weg abgekommen Wanderer vor die Linse zu bekommen.
Über eine falsche Einsatzweise wird im Zweifelsfall jedoch das Gericht entscheiden.

Zusammengefasst lässt sich also Folgendes sagen:

  • Die Wildkamera sollte in den meisten Fällen nur auf privaten Grundstücken zum Einsatz kommen.
  • Du solltest potentielle Personen über einen Kameraeinsatz in Kenntnis setzten und ggf. fahrlässig geschossene Bilder löschen
    Wie Du merkst, ist der Einsatz einer Wildkamera, speziell bei einer mit Überwachungsfunktion, nicht immer einfach zu klären. Deshalb raten wir, im Zweifelsfall oder bei Unklarheit immer einen Experten mit heranzuziehen. Somit gehst Du auf Nummer sicher.

Kleiner Tipp von uns:
Probiere doch mal die Zeitschaltuhr Funktion Deiner Kamera aus! Damit kannst Du einstellen, von wann bis wann Aufnahmen gemacht werden können und verhinderst somit möglicherweise eine rechtlich nicht erlaubte Aufnahme.

Wildkamera Tarnen

Die Kamera kommt nicht nur bei der Tierbeobachtung zum Einsatz. Sie kann auch als Überwachungskamera fungieren. Beispielsweise wenn Du Dein Grundstück vor Einbrechern schützen willst, da es in einer sehr „aktiven“ Umgebung liegt oder doch nur überprüfen möchtest, dass niemand Dein Auto in der Einfahrt zerkratzt. Natürlich ist es kein aktiver Schutz wie eine Alarmanlage, jedoch hast Du im Fall der Fälle Beweismittel, die Die Dir in die Karten spielen. Gerade nachts kann die Wildkamera mit ihrem Infrarotblitz ihre Stärken ausspielen. Die Täter wiegen sich in Sicherheit, währenddessen sie auf frischer Tat ertappt werden. Doch was solltest Du für die perfekte Tarnung beachten?!Wir geben Dir ein paar Tipps an die Hand, mit denen es Dir sehr einfach fallen sollte, die Wildkamera zweckmäßig zu tarnen.

Der Chamäleon-Effekt

Nach dem Motto „first things first“ das Entscheidende zuerst. Es ist wichtig, dass Deine Kamera mit der Umgebung verschmilzt. Was beim Militär seit hunderten von Jahren funktioniert, bewährt sich auch bei den Wildkameras. Meist ist das Design bereits von Werk aus in Camouflage gehalten. Das heißt jedoch nicht automatisch auch, dass sie mit der Umgebung verschmilzt. Je nachdem, wo Du Dich entschieden hast, Deine Wildkamera anzubringen, sollte sie sich farblich nicht unterscheiden. Also im Wald zwischen Blättern und Baumrinde beispielsweiße das Camouflage Muster, in einer hölzernen Umgebung wie einer Garage oder einem Carport wäre entsprechend eine braune Farbe passender. Um die Wildkamera optimal auf Deinen Einsatzort anzupassen, empfiehlt sich in diesem Fall eine Lackierung.

Die richtige Höhe

Außerdem solltest Du versuchen, soweit es Dein Befestigungsort erlaubt, die Wildkamera nicht auf Augenhöhe anzubringen. Da wir intuitiv und unterbewusst immer als erstes geradeaus gucken, ist die Anbringung auf einer höheren (oder tieferen) Ebene unbedingt empfehlenswert.

Das gewisse Etwas

Zu guter Letzt bleibt noch eins zu sagen. Bei dem Tarnen ist es ähnlich wie bei dem Verstecken von Geschenken zu Ostern. Je einfallsreicher und kreativer man ist, desto besser kann man die Kamera auch tarnen. Es kommt dabei auch darauf an, sich in das Zielobjekt hineinversetzen zu können. Schließlich willst Du derjenige sein, der dem anderen einen Schritt voraus ist.

Fazit

Wenn Du diese Tipps beachtest und Dich mit der Umgebung ein wenig auseinandersetzt, dann sollte einer erfolgreichen Tarnung nichts mehr im Wege stehen.